Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2011 werden auf keinen Fall in Japan ausgetragen.

Das teilte die Internationale Eislauf-Union ISU am Montag auf ihrer Website mit. Der japanische Verband hatte der ISU zuvor mitgeteilt, dass er sich nicht in der Lage sieht, die Veranstaltung in dem katastrophengeschüttelten Land auszurichten.

Ursprünglich sollte die WM vom 21. bis zum 27. März in Tokio stattfinden. Die Natur- und weiterhin drohende Nuklear-Katastrophe in Japan machte dies jedoch unmöglich. Der japanische Verband hoffte zunächst dennoch, die WM im Laufe des Jahres ausrichten zu können.

Einen alternativen Austragungsort und -termin konnte die ISU noch nicht benennen, im Gespräch sind Moskau, Lausanne, Turin, China und Südkorea. Möglicherweise werden die Titelkämpfe für dieses Jahr jedoch komplett abgesagt.

"Angesichts der extrem schwierigen Situation sind schnelle Entscheidungen fast unmöglich zu treffen", heißt es in der ISU-Stellungnahme, "die ISU ist sich bewusst, dass eine Lösung, die alle Beteiligten zufriedenstellt, nur sehr schwer zu erreichen ist."

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