Mit einem sehenswerten Kurzprogramm hat Sarah Hecken ihren Weg Richtung Weltspitze fortgesetzt.

Die Mannheimerin nimmt bei den Weltmeisterschaften in Moskau vor der Kür-Entscheidung am Samstag (11.30 Uhr/MESZ) einen guten zwölften Rang ein, die gleiche Platzierung wie bei den letztjährigen Welttitelkämpfen in Turin.

An der Spitze behauptete sich Olympiasiegerin Kim Yu-Na. Trotz einer verpatzten Sprungkombination setzten die Preisrichter die Südkoreanerin mit 65,91 Punkten auf Rang eins, knapp vor Ex-Weltmeisterin Miki Ando aus Japan (65,58). Den lautesten Beifall aber heimste Lokalmatadorin Ksenia Makarowa auf dem dritten Platz (61,62) ein.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Hecken längst mit einem zufriedenen Lächeln ihren Platz auf der Teilnehmertribüne eingenommen. Der dreimaligen deutschen Meisterin war zu Geigenklängen von Vanessa Mae eine fehlerfreie Kurzkür gelungen, in der die 17-Jährige, anders als noch im olympischen Winter, auch in Sachen Ausdruckskraft überzeugen konnte.

"Es ist einfach ein schön choreographiertes Programm", sagte Hecken, die über der Kunst aber auch den Sport nicht vergaß. Die Kombination aus dreifachem Toe-Loop und dreifachem Toe-Loop kam ebenso sicher wie der dreifache Salchow und der Doppel-Axel. Sie gab aber auch zu: "Nachdem die Sprünge durch waren, ist schon eine Riesenlast von mir abgefallen."

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