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Robin Szolkwoy und Aljona Savchenko fahren nicht mehr zusammen © getty

Der fünfmalige Paarlauf-Weltmeister Robin Szolkowy hat die Trennung von seiner langjährigen Partnerin Aljona Savchenko nicht in allerbester Erinnerung.

"Es war kein schönes Ende", sagte der 35-Jährige im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" und bemängelte die schon im Vorfeld der Trennung seit Monaten fehlende Kommunikation zwischen ihm, Savchenko und Trainer Ingo Steuer: "Ich brauche Menschen, die mit mir reden."

Er wolle sich da im Nachhinein aber keinesfalls aus der Verantwortung nehmen. "Ich hätte wahrscheinlich früher mal auf den Tisch hauen und sagen können: 'So funktioniert es nicht, ich möchte involviert werden'", sagte Szolkowy.

Am Ende sei es dann "sehr unschön" gewesen, und er habe daher für sich beschlossen: "Ich bin raus."

Die Tatsache, dass Savchenko sich entschieden hat, ihre Amateurkarriere mit einem neuen Partner fortzusetzen, anstatt mit Szolkowy bei den lukrativen Eisrevuen zu laufen, "war ein Schock, weil ich mir alles hätte vorstellen können - alles, außer dass wir an den Punkt kommen, an dem wir uns von jetzt auf gleich trennen".

Schnell sei ihm klar gewesen, dass "sie es verdammt ernst meint" und "dass mein Weg nur der sein kann, dass ich alleine weitergehe".

Der Beruf des Trainers ist für Szolkowy mittlerweile "ein großer Teil meines Zukunftsplans. Es laufen gerade Vorgespräche mit der Deutschen Eislauf-Union. Bei der nächsten Trainerausbildung sitze ich im Klassenraum."

Zudem habe er "eine sehr gute Showpartnerin" gefunden, mit der Schweizerin Myriam Leuenberger startet er am 20. und 21. September in Verona: "Open Air mit Orchester. Das ist der Wahnsinn."

Trotz der von seiner Seite nicht unbedingt geplanten Trennung von Savchenko und Steuer hegt Szolkowy keinen Groll gegen die beiden.

"Als wir zusammenkamen, stand meine sportliche Laufbahn auf der Kippe", sagte er der "Welt": "Hätte ich Aljona ein halbes Jahr später kennengelernt, wäre ich wohl vom Eis verschwunden. Wir haben so viel erlebt und erreicht." Nach der gemeinsamen Karriere fehlen nun allerdings die Berührungspunkte: "Ich habe aber weder Aljonas noch Ingos Nummer gelöscht. So ist es nicht."

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