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Erstmals seit der Trainingssperre trainiert Claudia Pechstein wieder © getty

Erstmals nach dem aufgehobenen Verbot durch den CAS trainiert Pechstein wieder hierzulande - mit den Eisschnellläufern.

München - Nach der Aufhebung des Trainingsverbots durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS wird Claudia Pechstein am Montagnachmittag erstmals wieder mit den deutschen Eisschnellläufern auf dem Eis stehen.

Das teilte Pechsteins Manager Ralf Grengel mit.

Pechstein war vom Weltverband ISU wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt worden.

Im Berliner Sportforum Hohenschönhausen wird die fünfmalige Olympiasiegerin mit den von Bart Schouten betreuten Männern gemeinsam trainieren.

"Ich weiß nicht, was Claudia will. Aber wenn sie mit uns trainieren möchte, dann darf sie das. Meine Trainingspläne habe ich ihr zugemailt", sagte Schouten.

Höhentraining als Ausgleich

Zuletzt absolvierte die 37-Jährige Pechstein in Frankreich ein Höhentrainingslager.

Davor hatte sie sich durch Krafttraining, Rollerski- und Radfahren fit gehalten.

Parallel zum Eisschnelllauf-Training wird Pechstein auch die Gespräche mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA forcieren. (Pechstein will Hilfe der NADA)

Informationsaustausch mit NADA

Weil eine Entscheidung im Hauptverfahren vor dem CAS bereits im Oktober fallen soll, wird die Zeit für eine von Pechstein vorgeschlagene Langzeitstudie knapp.

Pechstein und die NADA-Verantwortlichen wollen sich demnächst zu einem Informationsaustausch treffen.

Danach will die NADA entscheiden, ob und in welcher Form sie einem möglichen Test-Marathon begleiten wird.

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