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Claudia Pechstein gewann insgesamt fünf olympische Goldmedaillen © getty

Das Urteil im Dopingfall Claudia Pechsetin könnte sich länger hinziehen als zunächst gedacht. Pechstein will bald wieder starten.

Lausanne - Ein Entscheidung des Internationalen Sport-Gerichtshofs CAS im Dopingfall Claudia Pechstein könnte sich länger hinziehen als erwartet.

"Bis zu einem Urteil könnte es Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern. Auf so einer Basis wie in diesem Fall hat der CAS bislang noch nicht verhandelt", sagte CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb nach Beginn der Verhandlung am Stammsitz des Gerichts in Lausanne.

Wisschnelllauf-Olympiasiegerin Pechstein hofft nicht nur auf ein für sie positives, sondern auch auf ein schnelles Urteil, da die Saison bereits am 30. Oktober mit den deutschen Meisterschaften in Berlin beginnt. (Pechstein sieht sich entlastet)

Pechstein will bei deutschen Meisterschaften starten

Nur eine Woche später findet in der Hauptstadt auch der erste Weltcup statt.

Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), gab am Abend in einer Prozesspause eine erste Wasserstandsmeldung ab.

Es habe ein "Meinungsaustausch der Wissenschaftler" über eine "sehr schwierige, hoch wissenschaftliche Materie" stattgefunden.

Auch der Eislauf-Weltverband ISU, der Pechstein nur aufgrund von Indizien für zwei Jahre gesperrt hatte, zeige sich "gut vorbereitet".

Zwei Verhandlungstage angesetzt

Jede Seite habe ausreichend Gelegenheit, sich zu äußern. "Der fachliche Austausch ist kompliziert und wird auch am Freitag fortgesetzt werden", sagte Heinze.

Für den Prozess unter der Leitung des italienischen CAS-Richters Massimo Cocchia, dem die von den Streitparteien ausgewählten Schiedsrichter Stephan Netzle und Michele Bernasconi (beide Schweizer) zur Seite stehen, sind nur zwei Verhandlungstage angesetzt.

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