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Jenny Wolf stellte 2009 beim Weltcup in Salt Lake City einen 500-Meter-Weltrekord auf © getty

Die Favoritin patzt bei der Sprint-WM auf ihrer Paradestrecke. Angermüller berappelt sich nach einem Sturz. Ein Berliner glänzt.

Obihiro - Favoritin Jenny Wolf belegt bei der Eisschnelllauf-Sprint-WM im japanischen Obihiro nach zwei von vier Läufen nur den dritten Platz.

Die 500-m-Weltrekordlerin musste sich zum Auftakt über ihre Paradestrecke in für sie schwachen 38,31 Sekunden mit dem zweiten Rang hinter der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa (38,19) begnügen.

Nach einem achten Platz über 1000 m (1:18,32) hat die Vorjahreszweite Wolf vor dem zweiten Tag, an dem dieselben Distanzen noch einmal gelaufen werden, 0,39 Sekunden Rückstand auf die Gesamtführende Lee. Zweite ist die Japanerin Sayuri Yoshii.

Beixing und Friesinger fehlen

Titelverteidigerin Wang Beixing aus China und Ex-Weltmeisterin Anni Friesinger waren mit Blick auf die Olympischen Spiele in vier Wochen in Vancouver ebenso wenig am Start wie zahlreiche weitere Weltklasseläuferinnen.

Die Berlinerin Monique Angermüller stürzte im 500-m-Rennen, lief danach aber über 1000 m (1:17,59) hinter Yoshii (1:17,26) auf Rang zwei.

Heike Hartmann (Inzell) belegt zur Halbzeit im Gesamtklassement den 20. Platz, Judith Hesse (Erfurt) Rang 22.

Schwarz überraschend schnell

Bei den Männern lief der Berliner Samuel Schwarz über 1000 m in 1:10,20 Minuten überraschend auf den dritten Rang und belegt nach zwei Rennen den hervorragenden achten Platz.

Über 500 m hatte er in persönlicher Bestzeit von 35,75 Sekunden den 14. Platz belegt. Auch Nico Ihle aus Chemnitz liegt als Gesamt-Elfter im Soll.

In Führung liegt Top-Favorit Lee Kyou-Hyuk aus Südkorea.

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