Eissprinterin Jenny Wolf hat in Heerenveen ihren 50. Weltcup-Sieg gefeiert und ist damit einem erlauchten Kreis beigetreten. Bislang haben nur die Erfurterin Gunda Niemann-Stirnemann (98), Bonnie Blair aus den USA (69), der Kanadier Jeremy Wotherspoon (67) und Anni Friesinger-Postma (59) die magische Grenze von 50 Weltcup-Siegen überschritten.

Weltrekordlerin Wolf, die beim Weltcup-Finale in der niederländischen Kufen-Hochburg bereits den ersten 500-m-Lauf für sich entschieden hatte, setzte sich auch in ihrem letzten Saisonrennen über ihre Spezialstrecke souverän durch. In 37,96 Sekunden verwies sie die Niederländerinnen Annette Gerritsen (38,32) und Margot Boer (38,41) deutlich auf die Plätze zwei und drei.

Ihren fünften Gesamtsieg im Sprint-Weltcup in Folge und damit 14.000 Dollar (10.250 Euro) Prämie hatte Wolf schon vor dem ersten Lauf in Heerenveen sicher gehabt, da ihre letzte verbliebene Verfolgerin, Wang Beixing aus China, in den Niederlanden nicht an den Start ging.

Für Wolf, die sich in Vancouver nach einer überraschenden Niederlage gegen die Südkoreanerin Lee Sang-Hwa mit der Silbermedaille begnügen musste, war es der zehnte Weltcup-Saisonsieg im zwölften Rennen. Auch Lee nahm in Heerenveen nicht teil.

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