Der Norweger Havard Bökko hat in Abwesenheit von Eisschnelllauf-Superstar Sven Kramer in Heerenveen zum zweiten Mal nach 2008 den Langstrecken-Gesamtweltcup gewonnen. Der 23-Jährige verdrängte den Niederländer Kramer, der wegen einer Atemwegserkrankung den Start beim Weltcup-Finale auf seiner Heimbahn abgesagt hatte, durch seinen Sieg über 5000 m (6:20,52) noch von der Spitze.

Bökko setzte sich im Endklassement mit 455 Punkten und 15 Zählern Vorsprung vor dem Russen Iwan Skobrew durch, der in der Thialf-Halle in 6:23,24 Minuten hinter Bökkos Landsmann Sverre Haugli (6:21,49) den dritten Platz belegte.

Die deutschen Langstreckler enttäuschten. Marco Weber aus München belegte in 6:38,46 Minuten den 14. Platz, Patrick Beckert aus Erfurt (6:42,89) wurde 16. und Letzter.

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