Führende deutsche Hämatologen haben der für zwei Jahre wegen Dopings gesperrten Eisschnellläuferin Claudia Pechstein eine genetisch bedingte Blutanomalie bescheinigt.

Renommierte Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) sagten im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin, dass die hohen Retikulozyten-Werte bei Pechstein auf eine erblich bedingte Störung (Sphärozytose) und nicht auf Doping zurückzuführen seien. Dies hätten neue Testverfahren ergeben.

Auch Pechsteins Vater soll unter einer leichten Form der Sphärozytose oder auch Kugelzell-Anomalie leiden. Die fünfmalige Olympiasiegerin war wegen zu hoher Blutwerte bis Februar 2011 gesperrt worden.

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