Claudia Pechstein hat beim Schweizer Bundesgericht einen Eilantrag auf eine teilweise Aussetzung ihrer Dopingsperre bis zum endgültigen Urteilsspruch gestellt.

Das bestätigte ein Kanzleimitarbeiter des Schweizer Bundesgerichts am Dienstag. Bislang war nur Pechsteins Antrag auf Zulassung eines Revisionsverfahrens vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS bekannt geworden.

Zu beiden Gesuchen hat das Schweizer Bundesgericht dem Eislauf-Weltverband ISU, der die fünfmalige Olympiasiegerin wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt hatte, eine Eingabefrist gesetzt. Auf den Antrag zur Aussetzung der Sperre kann die ISU bis zum kommenden Dienstag reagieren, auf den zur Neuaufnahme des Verfahrens vor dem CAS bis zum 26. April.

Mit dem Eilantrag will Pechstein erreichen, dass sie wieder an Trainingsmaßnahmen und Testrennen der DESG teilnehmen darf. Die Dopingsperre der Berlinerin läuft bis zum 9. Feburar 2011, unabhängig von dem weiteren Verlauf der juristischen Verfahren will Pechstein dann ihre Karriere fortsetzen.

Mit einem Spruch des Schweizer Bundesgerichts ist zwischen Juni und August zu rechnen.

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