Superstar Sven Kramer hat bei der Mehrkampf-WM auf seiner Heimbahn in Heerenveen eine historische Bestmarke erreicht.

Der 23 Jahre alte Niederländer wehrte den Angriff von Shootingstar Jonathan Kuck aus den USA ab und gewann als erster Läufer in der 120-jährigen WM-Geschichte den Mehrkampf zum vierten Mal in Folge.

Mit seinem souveränen Sieg über 10.000 m in 12:57,97 Minuten verwies Kramer den bis dahin führenden Vize-Junioren-Weltmeister Kuck sowie Havard Bökko aus Norwegen in der Gesamtwertung am Ende klar auf die Plätze zwei und drei.

Die deutschen Teilnehmer Patrick Beckert und Marco Weber hatten das Finale der besten Zwölf deutlich verpasst.

Für Kramer, der nach Problemen mit den Atemwegen seinen Start beim Weltcup-Finale am vergangenen Wochenende an gleicher Stelle abgesagt hatte, war es der versöhnliche Abschluss einer durchwachsenen Saison.

Größte Enttäuschung war das jetzt schon legendäre 10.000-m-Rennen bei den Olympischen Spielen, als ihn sein Trainer Gerard Kemkers in die falsche Bahn lotste und er durch die folgende Disqualifikation die bereits sicher geglaubte Goldmedaille dem Südkoreaner Lee Seung-Hoon überlassen musste.

Voraussichtlich war die WM der letzte gemeinsame Wettkampf des Duos Kramer/Kemkers.

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