Mit prominenter Unterstützung will Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein im Kampf gegen ihre Dopingsperre den wichtigsten deutschen Sportfunktionär auf ihre Seite ziehen und ihre Karriere doch noch retten.

In einem Brief an Thomas Bach ergriffen 100 Prominente aus Sport, Politik und Unterhaltung für Pechstein Partei und forderten den DOSB-Präsidenten auf, sich für eine Wiederaufnahme und Neuverhandlung des Falls vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einzusetzen.

Bach beugt sich dem öffentlich erzeugten Druck jedoch nicht und verweist auf die Unabhängigkeit der Gerichte.

Bach ließ verlauten, dass die Schreiben an seine Person nichts an seinem Verhalten ändern werden. "Den in dem Brief geforderten Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren gibt es bereits. Er liegt beim Schweizer Bundesgericht, dem höchsten ordentlichen Schweizer Gericht vor. Auf dessen Entscheidung haben weder der DOSB noch sein Präsident, noch PR-Aktionen irgendeinen Einfluss", sagte DOSB-Sprecher Christian Klaue.

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