Olympiasiegerin Anni Friesinger bangt bereits gut acht Monate vor der WM im März 2011 in Inzell um ihren Start.

Die 33-Jährige fürchtet, dass ihr Trainingsrückstand nach der kürzlich erfolgten Knieoperation zu groß sein wird. "Ich stelle fest, dass mir die Zeit davonläuft", sagte Friesinger dem "Oberbayerischen Volksblatt".

Ihr Anspruch seien Podiumsplätze und Siege, und dafür habe sie momentan sehr viel Rückstand.

Friesinger hat zuletzt drei Wochen in einer Rehaklinik am Chiemsee verbracht. Mittlerweile kann sie nach ihrem Knorpelschaden wieder ohne Gehhilfe laufen: "Meine Krücken habe ich rituell verbrannt, die sind also weg. Ich bin schon ganz gut zu Fuß unterwegs, muss aber sehr vorsichtig sein und kann nur kleine Schritte machen."

Friesinger kämpft ebenso hart wie bei ihrer berühmten "Schwimmeinlage" im Team-Halbfinale von Vancouver für ihren WM-Start in Inzell. "Ich bin hier groß geworden, habe hier meinen sportlichen Werdegang gestartet mit großen Erfolgen. Es wäre schön, wenn sich der Kreis hier schließen würde", sagte die 16-malige Weltmeisterin.

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