Claudia Pechstein muss weiter auf ein Urteil des Schweizer Bundesgerichts in ihrem Berufungsverfahren warten.

"Etwa in einem Monat wird es ein Urteil geben. Es geht nicht mehr um sechs oder drei Monate", sagte ein Sprecher des Bundesgerichts. Die Anwälte der wegen auffälliger Blutwerte gesperrten Pechstein hatten eine wesentlich schnellere Entscheidung erwartet.

"Für Claudias Nerven ist diese Wartezeit natürlich Gift. Wir hatten zuletzt täglich mit einem Urteil gerechnet. Mehr möchte ich dazu nicht sagen", sagte Pechsteins Anwalt Simon Bergmann.

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin erholt sich derzeit von einem Nervenzusammenbruch, den sie erlitt, nachdem das Bundesinnenministerium den Antrag der Polizeihauptmeisterin auf "Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge" abgelehnt hatte.

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