Claudia Pechstein will trotz Niederlage in der letzten sportrechtlichen Instanz nicht aufgeben. Die wegen Dopings gesperrte fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wird vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Das bestätigte ihr Manager Ralf Grengel.

Am Freitag hatte das Schweizer Bundesgericht in Lausanne den Revisionsantrag der Berlinerin gegen das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS abgewiesen. Die Sperre der Berlinerin läuft noch bis zum 9. Februar 2011.

Im Juli 2009 war bekannt geworden, dass bei der WM 2009 in Hamar auffällige Blutwerte bei Pechstein festgestellt worden waren.

Daraufhin wurde sie für zwei Jahre gesperrt. Seitdem beteuerte sie immer wieder ihre Unschuld und zog durch alle gerichtlichen Instanzen. Hämatologen bescheinigten ihr eine genetisch bedingte Blutanomalie, worauf sie im März 2010 den Revisionsantrag in Lausanne stellte.

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