Jenny Wolf hat beim Sprint-Weltcup im chinesischen Changchun ihren fünften Weltcup-Sieg in Folge verpasst. Die Eisschnellläuferin aus Berlin musste sich auf ihrer Paradestrecke Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea geschlagen geben, liegt aber im Gesamtlassement mit 480 Punkten weiter in Front.

Für eine positive Überraschung sorgte Judith Hesse. Die Erfurterin kam über 1000 m in 1:18,04 Minuten auf den dritten Platz und schaffte erstmals in ihrer Karriere bei einem Weltcup-Rennen über olympischen Strecken den Sprung aufs Podest.

Siegerin wurde die Kanadierin Christine Nesbitt in 1:16:07. Einen starken Eindruck hinterließ auch Gabriele Hirschbichler aus Inzell, die in 1:18,21 auf den sechsten Rang lief. Die Berlinerin Monique Angermüller (1:18,58) wurde Neunte.

Erfreulich war auch das Abschneiden der Männer. Der Berliner Samuel Schwarz setzte seinen Aufwärtstrend fort und verpasste über 1000 m als Vierter in 1:10,49 nur knapp das Podest. Schwarz musste am Vortag das Training noch wegen einer Adduktorenverletzung abbrechen und schonte sich über 500 m.

Es siegte der Niederländer Stefan Groothuis (1:09,57). Nico Ihle kam in 1:11,25 auf Rang zehn. Über 500 m kam der Chemnitzer Sprinter beim Sieg des Südkoreaners Lee Kang-Seok in 35,82 Sekunden nicht über Rang 13 hinaus.

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