Die deutschen Männer müssen nach dem Auftakt der Eisschnelllauf-EM im italienischen Klobenstein um den Einzug ins Finale der besten Zwölf zittern. Robert Lehmann (Erfurt) belegte über 500 m in 37,28 Sekunden den zwölften Platz. Der Berliner Robert Schneider musste sich in 37,81 mit Rang 20 begnügen.

"Ich bin enttäuscht, zumal ich über 500 m schon bessere Läufe hingelegt habe. Nach den Vorleistungen war keine Leistungsexplosion zu erwarten", sagte Lehmann. "Ich habe in der zweiten Innenkurve Zeit verloren. Jetzt muss ich über 5000 m Boden gutmachen", sagte Schneider.

Auf der Freiluftbahn in Südtirol siegte der polnische Sprinter Konrad Niedzwiedzki in 36,04 Sekunden vor den Niederländern Jan Blockhuijsen (36,33) und Koen Verweij (36,56). Am Nachmittag folgte bei den Männern das Rennen über 5000 m. Die Frauen greifen erst am Samstag ins Geschehen ein.

"Ich finde es gut, dass das Programm der Frauen nur an zwei Tagen stattfindet. Die Konzentration und Anspannung über drei Tage zu halten, kann schwierig werden", sagte Olympiasiegerin Anni Friesinger, die nach ihrem Rücktritt in Klobenstein ihre Premiere als TV-Experin bei einem niederländischen Fernsehsender gibt.

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