Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein wird künftig keine Spitzensportförderung ihres Arbeitgebers Bundespolizei mehr erhalten und muss wieder zum Dienst antreten. Dies bestätigte Christoph Bergner, Staatssekretär im Innenministerium, am Montag in Berlin.

"Ziel der Spitzenförderung der Bundespolizei ist es, die Sportlerinnen und Sportler insbesondere auch auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen vorzubereiten. Dieses Ziel kann mit einer Förderung Frau Pechsteins nicht mehr erreicht werden", hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums: "Spitzensportförderung der Bundespolizei dient vor allen Dingen der Förderung junger Talente."

Pechstein, die derzeit wegen ihres im vergangenen September erlittenen Nervenzusammenbruches krankgeschrieben ist, solle "künftig im normalen Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei verwendet" werden, hieß es weiter: "Bei der Planung ihrer weiteren Verwendung im Polizeivollzugsdienst wurde so weit wie möglich auf ihre persönlichen Umstände Rücksicht genommen. Sie kann allerdings nicht anders behandelt werden als ihre anderen Kolleginnen und Kollegen."

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