Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat für den Ausschluss von Claudia Pechstein aus der Sportförderung des Bundes viel Lob erhalten.

Sportpolitiker von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen unterstützten die Entscheidung des CDU-Politikers, die Eisschnellläuferin nach Ablauf ihrer Sperre nicht mehr in die Fördergruppe aufzunehmen.

Lediglich die Linken forderten einen Sonderstatus für die 38-Jährige und die Rückkehr in die Förderung.

"Ich will ausdrücklich die Entscheidung des Ministers begrüßen", sagte Winfried Herrmann von den Grünen. Pechstein sei ihrem Dienstherrn in den letzten zwei Jahren auf der Nase herumgetanzt und habe die nötige Treue und Loyalität vermissen lassen. Der Sportausschuss folge den Urteilen der Sportgerichte und könne keine Glaubensgemeinschaft nach dem Motto sein: "Claudia, wir glauben Dir! "

De Maiziere hatte festgelegt, Pechstein müsse nach Ende ihres Urlaubs am 11. März wieder den Dienst bei der Bundespolizei antreten.

Die fünfmalige Olympiasiegerin will jedoch ihre sportliche Karriere über diesen Winter hinaus fortsetzen.

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