Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Stephanie Beckert belegt nach dem Auftaktrennen der Mehrkampf-WM in Calgary über 500 Meter trotz persönlicher Bestzeit wie erwartet den letzten Platz.

Die Langstreckenspezialistin aus Erfurt drückte zwar auf der extrem schnellen Olympiabahn von 1988 ihre über fünf Jahre alte Bestmarke um 16 Hundertstelsekunden, fand sich nach dem ungeliebten Sprint aber dennoch abgeschlagen auf dem 24. und letzten Rang wieder.

Auch die Berlinerin Isabell Ost lief in 40,45 Sekunden persönliche Bestzeit und belegte nach der ersten von vier Strecken den 19. Platz.

In Führung liegt die Kanadierin Christine Nesbitt, die nach ihrem Sprint-WM-Titel von Heerenveen in Calgary nach dem Double greift.

Nesbitt lief 37,72 Sekunden und hat damit bereits einen großen Vorsprung auf die zweitplatzierte Tschechin Karolina Erbanova (38,22) sowie die Niederländerinnen Ireen Wüst und Marrit Leenstra, die über 500 Meter in 38,53 Sekunden Dritte wurden.

Bei den Männern lief es für den einzigen deutschen Starter alles andere als wunschgemäß.

Der Erfurter Robert Lehmann stürzte im zweiten Paar des 500-Meter-Rennens in der Zielkurve und benötigt nun eine gute Platzierung über die folgenden 5000 Meter, um seine Chance auf eine Teilnahme am Finale am Sonntag über 10.000 Meterm zu wahren.

Am Samstag standen in Calgary bei den Frauen noch das 3000-Meter-Rennen auf dem Plan, in dem Beckert als Mitfavoritin an den Start ging. Die Entscheidung fällt am Sonntag nach den Rennen über 1500 und 5000 Meter.

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