Mit großer Verärgerung hat Claudia Pechstein beim Eisschnelllauf-Weltcup in Salt Lake City auf die Dopingtests des Weltverbandes ISU reagiert.

Pechstein hatte sich am Donnerstag nach dem Frühtraining zur Blutentnahme gemeldet, wurde aber wieder weggeschickt.

Erst zwei Stunden nach Ende des Trainings entnahm die ISU der 38-Jährigen Blut - bis dahin folgte ihr ein Aufpasser auf Schritt und Tritt.

"Das ist doch eine Zumutung. Man muss vorher über die Termine genau informieren", sagte Pechsteins Trainer Joachim Franke. Erst am Mittag konnte die Berlinerin zum Hotel zurückfahren. "Das ist in der Vorbereitung sehr störend", so Franke.

Pechstein war 2009 wegen erhöhter Blutwerte von der ISU für zwei Jahre gesperrt worden.

Am 8. Februar 2011 lief die Zwangspause ab, am Freitag gibt sie in der Olympiastadt von 2002 ihr Weltcup-Comeback und hofft noch auf ein Ticket für die Einzelstrecken-WM in Inzell (10. bis 13. März).

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