Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat drei Wochen nach Ablauf ihrer Dopingsperre ihre jüngsten Blutmesswerte veröffentlich und sieht sich durch die Ergebnisse weiter entlastet.

Die überwiegend privat durchgeführten Messungen haben laut Pechstein ergeben, dass ihre Retikulozytenwerte weiterhin Schwankungen unterliegen.

Vor diesem Hintergrund erneute die Berlinerin ihre Drohung gegen den Eislauf-Weltverband ISU, der sie wegen ihrer überhöhten Werte für zwei Jahre gesperrt hatte.

Sie beharre darauf, schrieb Pechstein auf ihrer Internet-Seite, "dass ich eben genau für diese Schwankungen eine Ausnahmegenehmigung der ISU erhalte, damit ich nie wieder ungerechtfertigt gesperrt werden kann."

Sollte ihr der Weltverband "trotz der offenliegenden Ergebnisse und der klaren Diagnose der Hämatologen" eine solche Ausnahmegenehmigung verweigern, `werde ich erneut den Weg zum CAS anstreben, um sie mir dort gerichtlich zu erstreiten", schrieb Pechstein.

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