Eis-Sprinterin Jenny Wolf hat in Heerenveen ihren 58. Weltcup-Erfolg perfekt gemacht.

Die Berlinerin gewann beim Weltcup-Finale im niederländischen Eisschnelllauf-Mekka den zweiten Lauf über 500 m in 38,37 Sekunden und verwies die Südkoreanerin Lee Sang-Hwa (38,48) und die Niederländerin Annette Gerritsen (38,55) auf die Plätze zwei und drei. Die Erfurterin Judith Hesse kam in 39,14 auf Rang zehn.

Nach ihrem Sieg dachte Wolf über das Ende ihrer Karriere nach. "Die Rückenprobleme sind schon eine Belastung. Ich werde im Sommer entscheiden, ob ich meine Karriere fortsetzen werde", sagte die 32-Jährige und schob hinterher: "Schließlich bin ich auch nicht mehr die Jüngste."

Mit ihrem Lauf war sie trotz des Sieges nicht ganz zufrieden: "Es war anstrengend, da macht es einfach nicht so viel Spaß."

Im ersten Rennen am Samstag hatte Wolf noch das Nachsehen gegen Gerritsen aus den Niederlanden gehabt. Der zweite Platz reichte jedoch zum vorzeitigen Sieg des Gesamtweltcups, den sich Wolf zum sechsten Mal in Folge sicherte.

In der Endabrechnung brachte es Wolf auf 1190 Punkte und siegte vor Lee (875) und Margot Boer aus den Niederlanden (735).

Mit dem 58. Weltcup-Erfolg fehlt Wolf in der ewigen Liste nur noch ein Sieg, um zur viertplatzierten Anni Friesinger-Postma aufzuschließen. Vor dem Duo rangieren nur noch Gunda Niemann-Stirnemann (Erfurt/98 Siege), Bonnie Blair (USA/69) und Jeremy Wotherspoon (Kanada/67).

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