Claudia Pechstein hofft im Kampf um eine Ausnahmegenehmigung auf eine rasche Entscheidung des Weltverbandes ISU.

Nach wie vor sind die Blutwerte der fünfmaligen Olympiasiegerin schwankend und erhöht. Pechstein fürchtet für die Dauer der Heim-WM in Inzell ab Donnerstag eine mögliche Schutzsperre, sollte sie keine Sondererlaubnis erhalten.

"Im Sinne des Fairplay wäre eine Reaktion der ISU vor WM-Beginn wünschenswert", sagte ihr Manager Ralf Grengel dem Berliner Kurier.

Pechstein hatte zuletzt Bluttests in Eigenregie vornehmen lassen, um zu zeigen, dass ihre Retikulozyten-Werte weiterhin unregelmäßig sind und auf eine Blutanomalie statt auf Doping hinweisen. Der Verband zögert noch.

Sollte er Pechstein die Ausnahmegenehmigung gewähren, würde er ihr im Nachhinein Recht geben. Im Sommer 2009 hatte die ISU Pechstein wegen erhöhter Blutwerte für zwei Jahre gesperrt. Vor vier Wochen endete die Zwangspause.

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