Das schwere Erdbeben und die Verwüstungen durch den Tsunami an Japans Küste haben auch im japanischen Eisschnelllauf-Lager bei der Einzelstrecken-WM in Inzell Entsetzen ausgelöst.

"Wir haben heute beim Frühstück davon erfahren und waren alle ziemlich aufgeregt", sagte Team-Arzt Kota Watanabe.

Athleten und Betreuer nahmen am Morgen sofort Kontakt mit ihren Angehörigen in der Heimat auf. Das klappte nicht immer nach Wunsch.

Per Internet erhielten die Teammitglieder jedoch nach und nach Klarheit darüber, wie es Freunden und Familienangehören ging. Am Ende hatte man Glück im Unglück. Kein Angehöriger der rund 30-köpfigen Mannschaft war vom Beben direkt betroffen.

"Wir waren natürlich erst einmal erleichtert, dennoch ist es eine Katastrophe", meinte Trainer Takafumi Momma.

Konsequenzen hatte die Naturkatastrophe für die Eisschnellläufer zunächst nicht. Man wollte alle Starts wie geplant durchführen. Auf das Tragen eines Trauerflors wurde verzichtet. Die Rückkehr in die Heimat soll wie geplant am Montag erfolgen.

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