Eisschnellläufer Samuel Schwarz hat zum Auftakt des zweites Tages der Einzelstrecken-WM in Inzell die Erwartungen erfüllt.

Der Berliner lief über 1000 m in 1:09,64 Minuten auf den neunten Platz, blieb allerdings knapp über seiner Saisonbestleistung (1:09,56).

Der Chemnitzer Nico Ihle kam in 1:10,59 beim Sieg von Olympiasieger Shani Davis aus den USA (1:08,45) auf den 18. Platz. Silber holte überraschend der Niederländer Kjeld Nuis (1:08,67), Bronze ging an Lee Kyou-Hyuk aus Südkorea (1:08,91).

Die Platzierungen hatten sich noch geändert, nachdem die Russen Dmitry Lobkow und Alexej Jesin offenbar wegen Überfahrens der Bahnmarkierung disqualifiziert worden waren.

"Es war ein guter Lauf. Vor allem der Angang passte. Da war ich sehr aggressiv. Hinten raus wurde es doch schwer", sagte Ihle nach seinem Rennen. Ihles Enttäuschung hielt sich in Grenzen.

"Am Ende der Saison fehlt eben die Kraft", sagte der 25-Jährige. Trainer Klaus Ebert sah den Lauf deutlich kritischer: "Das war von Anfang an Krampf und Kampf."

Schwarz hatte Mitte Dezember im japanischen Obihiro seinen ersten Weltcup-Sieg geholt und beim Sieg über 1000 m in 1:09,98 den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert.

Seitdem jedoch konnte der 27-Jährige nicht mehr in die Weltspitze vorstoßen. Dem deutschen Rekordhalter Ihle (1:07,87) werden bessere Chancen auf eine vordere Platzierung am Sonntag über die 500 m eingeräumt.

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