Anni Friesinger hat sich erstmals kritisch über die Rückkehr ihrer früheren Rivalin Claudia Pechstein geäußert.

"Sie polarisiert nach wie vor. Was ihre sportliche Leistung angeht: Hut ab. Aber auch über das andere kann man streiten", sagte Friesinger der "Chiemgau-Zeitung" am Rande der Einzelstrecken-WM in ihrer Heimatstadt Inzell.

Friesinger, die ihre Karriere im vergangen Sommer wegen chronischer Kniebeschwerden beenden musste, machte Pechstein Vorwürfe.

"Was ich auf jeden Fall nicht okay finde ist, wie abweisend sie mit der Stephanie Beckert umgegangen ist. Die ist noch so jung. Das hätte nicht sein müssen. Das war kein Zeichen von Größe", sagte Friesinger.

Pechstein war bis zum 8. Februar wegen erhöhter Blutwerte für zwei Jahre gesperrt und hatte sich in den letzten Wochen einen Dauer-Streit mit Beckert geleistet.

Für die 22 Jahre alte Beckert fand Friesinger lobende Worte. "Es gibt da ja viele Parallelen zwischen uns. Sie hat auch Geschwister, die Eisschnellläufer sind, sie hat eine sehr sportaktive Familie. Sie hat sportlich alle Möglichkeiten", sagte Friesinger.

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