Claudia Pechstein hat nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Eisschnelllauf-WM in Inzell den japanischen Startern Respekt gezollt.

"Ich ziehe vor den Athleten aus Japan den Hut, weil sie sich trotz der Katastrophe dem Wettkampf gestellt haben", sagte Pechstein über die Starter aus dem Fernen Osten, die mit einer rund 30-köpfigen Delegation bei der WM in Oberbayern vertreten sind.

"Ich habe mit ihnen gesprochen und gefragt, ob ihre Familien und Freunde okay sind. In allen Fällen war das zum Glück der Fall", meinte die 39-jährige Berlinerin. Die fünfmalige Olympiasiegerin hatte in Inzell ihr Comeback nach zweijähriger Sperre wegen erhöhter Blutwerte mit Bronze über 5000 Meter gekrönt.

In 7:00,90 Minuten musste sie sich nur Martina Sablikova aus Tschechien in 6:50,83 und Stephanie Beckert aus Erfurt in 6:54,99 geschlagen geben.

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