Anni Friesinger-Postma hat die Organisatoren der Eisschnelllauf-WM in Inzell heftig kritisiert. Die dreimalige Olympiasiegerin hätte sich im Rahmen der WM auf ihrer Heimbahn eine offizielle Verabschiedung gewünscht.

"Ich bin sehr traurig, dass es dazu nicht kam. So weit ich weiß, war es geplant. Doch der Verband wollte wohl nicht", sagte Friesinger-Postma.

Die dreimalige Olympiasiegerin gehörte bis zu ihrem Rücktritt im vergangenen Sommer über zehn Jahre lang zur Weltspitze.

Dreimal in Folge gewann sie von 2002 bis 2010 bei Olympia Gold. Die 34-Jährige, die im Sommer ihr erstes Kind erwartet, stammt aus Inzell und hat auf der Bahn in Oberbayern im Alter von fünf Jahren mit dem Training begonnen.

"Mein Vater und meine Mutter waren hier Trainer. Deshalb habe ich immer ein besonderes Verhältnis zu dieser Bahn", erklärte Friesinger-Postma.

Präsident Gerd Heinze von der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) sagte dazu, der Verband könne als Veranstalter eine solche Entscheidung nicht treffen.

"Das kann nur der Weltverband", so Heinze. Außerdem sei die Anfrage zu kurzfristig gestellt worden, um eine Verabschiedung in die Wege zu leiten.

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