Die Fortsetzung der Karriere der fünfmaligen Olympiasiegerin Claudia Pechstein ist gesichert.

Pechstein einigte sich mit dem Bundesinnenministerium (BMI) darauf, dass die Polizeihauptmeisterin der Bundespolizei bei Wegfall der Bezüge bis auf Weiteres Sonderurlaub erhält.

"Wir freuen uns, dass nach dieser Entscheidung sichergestellt ist, dass die Karriere von Claudia Pechstein fortgesetzt werden kann", sagte ihre Manager Ralf Grengel. Am 30. Juni will Pechstein sich auf einer Pressekonferenz öffentlich äußern.

Hätte sie keinen Sonderurlaub erhalten, wäre die Realisierung der notwendigen Trainingsumfänge schwer möglich gewesen.

"Nur durch das richtige Umfeld innerhalb der Nationalmannschaft sind wieder Weltklasse-Leistungen möglich", sagte Pechsteins langjähriger Trainer Joachim Franke.

Die einvernehmliche Verständigung gilt ab dem 14. Juni und unter dem Vorbehalt, dass Pechstein den A- oder B-Kader-Status der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft (DESG) nachweisen kann. Für Saison 2011/12 hat sie von der DESG den A-Kader-Status erhalten.

Pechstein war wegen erhöhter Retikulozyten-Werte vom Weltverband ISU für zwei Jahre gesperrt worden, ohne dass es einen positiven Dopingbefund gegeben hatte.

Am 8. Februar 2011 war die Sperre abgelaufen. Im Anschluss nahm die 39-Jährige wieder an Wettkämpfen teil und gewann bei der WM in Inzell Bronze über 5000 m.

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