Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein fühlt sich fit genug, in dieser Saison wieder um die Top-Platzierungen mitzulaufen.

"Auf den Langstrecken möchte ich beweisen, dass ich nach wie vor unter die Top drei kommen kann, am besten bei der Einzelstrecken-WM", sagte die Berlinerin im Interview . "Hier und da zippt mal der Rücken oder das Knie, aber ich denke, dass ich für eine fast 40-Jährige noch ganz schön schnell bin."

Pechstein, die im März nach zweijähriger Dopingsperre mit zweimal WM-Bronze zurückgekehrt war, intensiviert gleichzeitig den Kampf um Rehabilitation gegen den Eislauf-Weltverband ISU sowie die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG.

Im Moment sei die Schadensersatzklage in Arbeit, sagte Pechstein. "Die grobe Zahl steht, sie wird sieben Stellen haben, sonst lacht der Verband ja nur darüber. Unser Ziel ist es letztlich aber, die ISU zur Verantwortung zu ziehen. Wenn die ISU bezahlen muss, dann versteht jeder auf der Welt, dass der Weltverband einen Fehler gemacht hat. Das wäre für mich dann der eigentliche Sieg."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel