Die deutschen Eisschnellläuferinnen sind beim Weltcup im russischen Tscheljabinsk über die 1000 m am Sonntag leer ausgegangen.

Monique Angermüller, am Vortag noch Überraschungs-Vierte über 1500 m, stürzte. Beste Deutsche wurde die Berlinerin Judith Hesse mit 1:17,86 Minuten auf Platz 15. Gabriele Hirschbichler aus Inzell lief in 1:18,11 auf den 17. Rang.

Den ersten Weltcup-Sieg der Saison sicherte sich die Gesamtweltcup-Zweite des Vorjahres, Christine Nesbitt (Kanada), in 1:15,97 vor den Niederländerinnen Margot Boer (1:16,52) und Marrit Leenstra (1:16,77).

Langstrecken-Spezialistin Claudia Pechstein, die die Kurzdistanz quasi als Training betrachtet, lief in der B-Gruppe in 1:18,24 auf den fünften Platz.

Samuel Schwarz hat auf seiner Paradestrecke aufgetrumpft. Der deutsche Meister lief am Sonntag in 1:09,68 Sekunden auf einen guten Platz sechs und machte somit seine schwachen Ergebnisse über 500 m (Letzter, Disqualifiziert) wett.

Den Tagessieg holte sich Gesamtweltcup-Titelverteidiger Stefan Groothuis (1:08,49) aus den Niederlanden vor seinem Landsmann Kjeld Nuis (1:08,56) und dem Kanadier Denny Morrison (1:09,28).

Schwarz hatte vor einem Jahr im japanischen Obihiro über 1000 m als erster Deutscher seit zehn Jahren ein Weltcuprennen gewonnen.

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