Eisschnellläufer Moritz Geisreiter hat sich beim niederländischen Dreifacherfolg beim Weltcup im norwegischen Hamar erneut als bester deutscher Langstreckenläufer präsentiert.

Der deutsche Meister aus Inzell belegte in 6:32,71 Minuten über die 5000 m den siebten Platz. Der Streckensieg ging an den Olympiasieger von 2006, Bob de Jong, der in 6:21,23 Minuten knapp vor Weltmeister Sven Kramer (6:21,87) und Jan Blokhuijsen (6:22,47) blieb.

Alexej Baumgärtner aus Chemnitz kam in 6:34,02 Minuten auf einen guten neunten Platz, gefolgt von Patrick Beckert (Erfurt/6:34,48). Marco Weber (München/6:36,93) lief auf den 14. Platz. Auch in der Gesamtwertung dominiert Oranje:

De Jong und Kramer (beide 290) führen gemeinsam vor Jorrit Bergsma (280), der wegen eines möglichen Starts der Elf-Städte-Tour in den Niederlanden nicht nach Norwegen gereist war. Bester Deutscher ist auch hier auf Platz sieben Moritz Geisreiter (155).

Zuvor war Claudia Pechstein als einzige deutsche Starterin über die 1500 m auf den 18. und drittletzten Platz gelaufen. Die fünfmalige Olympiasiegerin hatte nach einem Infekt in der vergangenen Woche nicht trainieren können und landete in 2:01,13 Minuten über vier Sekunden hinter der Spitze.

"Claudia war angeschlagen, deswegen war ihre Leistung für uns nicht ganz so enttäuschend", sagte Bundestrainer Markus Eicher zu Pechsteins Auftritt über die von ihr ungeliebte Mittelstrecke.

Dort sicherte sich Olympiasiegerin und Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden in 1:56,99 Minuten den Tagessieg vor der Weltcup-Führenden Christine Nesbitt aus Kanada (1:57,03) und Landsfrau Marrit Leenstra (1:57,59).

In der Gesamtwertung rückte Wüst damit bis auf zehn Punkte an Nesbitt heran. Pechstein rutschte auf den achten Platz. Die erkrankte Berlinerin Monique Angermüller hatte nicht starten können.

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