Ein vierter Rang im 500-m-Finale für den Dresdner Robert Seifert war die beste Platzierung der deutschen Shorttracker beim Weltcupfinale in Dordrecht (Niederlande).

Durch einen Sturz nach etwa 250 Metern im mit 2200 Zuschauern ausverkauften Sport-Boulevard verpasste das Sprinttalent eine mögliche Medaille.

Rang acht in der Tageswertung über 500 m erreichte Paul Herrmann (Dresden). Seifert schaffte auch im 500-m-Gesamtweltcup als Achter die beste deutsche Platzierung.

Der kanadische Staffel-Olympiasieger Jean Olivier sicherte sich den Cup. Beste deutsche Starterin war Bianca Walter (Dresden) als Elfte über 500 m. Den 500-m-Strecken-Weltcupsieg holte sich Arianna Fontana aus Italien.

Zuvor hatten beide deutschen Staffeln die WM-Qualifikation verpasst.

"Für Robert Seifert ist bei der Weltmeisterschaft über 500 m alles drin. Wenn er taktisch so geschickt weiterläuft wie in den letzten Rennen, kann er ganz oben auf dem Treppchen stehen", meinte Bundestrainer Mike Kooreman.

Auch Seifert rechnet sich Medaillenchancen aus. "Ich habe gezeigt, dass ich mit der Weltelite mithalten kann. Ich weiß, warum ich hier gestürzt bin, und werde den Fehler nicht wiederholen", sagte der Dresdner.

Zur WM nach Shanghai Anfang März reist die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) mit einem Mini-Team. Bianca Walter, Christin Priebst, Robert Seifert und Paul Herrmann (alle Dresden) hat der aus den USA stammende Bundestrainer für die Titelkämpfe nominiert.

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