Aufatmen bei Claudia Pechstein: Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin kann bei der Mehrkampf-WM in Moskau am kommenden Wochenende starten.

Die 39-Jährige war zuletzt mit Nackenproblemen frühzeitig vom Weltcup in Hamar abgereist. Nun entpuppte sich die Verletzung als Blockade im Brustwirbelbereich.

"Die Behandlungen beim Arzt waren sehr schmerzhaft", sagte Pechstein. "Ich hoffe, dass ich den Schmerz während der Rennen ausblenden kann."

Eine Medaille, die Pechstein normalerweise durchaus zuzutrauen wäre, ist durch die Blessur allerdings unwahrscheinlich.

"Unter diesen Voraussetzungen darf niemand Wunderdinge von mir erwarten, aber die Mehrkampf-WM zählt nun einmal zu den wichtigsten Wettkämpfen der Saison", sagte sie.

Pechstein, die Anfang Januar in Budapest Vize-Europameisterin geworden war, hatte ursprünglich bei der WM in Moskau ihre zwölfte Medaille bei einer Mehrkampf-WM holen wollen.

Neben Titelverteidigerin Ireen Wüst (Niederlande) und Europameisterin Martina Sablikova (Tschechien) gilt 1000-m-Weltrekordlerin Christine Nesbitt (Kanada) als aussichtsreichste Medaillenkandidatin.

Neben Pechstein gehen für die DESG Isabell Ost sowie Patrick Beckert an den Start.

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