Die 33 Jahre alte Eissprinterin Jenny Wolf hat ein Karriereende trotz ihrer klaren Niederlage bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen vorerst ausgeschlossen.

"Ich habe beschlossen, noch mal anzugreifen", sagte die entthronte Weltmeisterin kurz nach ihrem sechsten Platz über die 500 m.

"Und das kann man nur machen, wenn auch Olympia als Ziel steht", sagte Wolf mit Blick auf Sotschi 2014.

"Ich habe den Anspruch, mich zu verbessern und durchaus Möglichkeiten, wieder mein altes Niveau zu erreichen."

Um Podiumsplätze gehe es ihr dabei weniger als wieder um Siege und Titel: "Es geht darum, zu gewinnen", sagte Wolf.

Nach vier Titeln in Folge hatte es für die Berlinerin nach den zwei 500-m-Läufen in 38,54 und 38,24 Sekunden mit insgesamt 76,780 Punkten nur für den sechsten Platz gereicht. Damit verfehlte sie erstmals seit 2005 das Podium.

Der WM-Titel ging an Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa.

Die Südkoreanerin lief in beiden Durchgängen die schnellste Zeit (38,03/37,66) und blieb in der Addition mit 75,690 Punkten deutlich vor Weltrekordlerin Yu Jing aus China (76,120) und der niederländischen Lokalmatadorin Thijsje Oenema (76,290).

Judith Hesse aus Erfurt kam mit 77,270 Punkten (38,76/38,51) auf den elften Rang.

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