Gerd Heinze bleibt für weitere vier Jahre Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).

Der Berliner wurde auf der Verbandsversammlung in Erfurt einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Als größte Herausforderung der Zukunft gilt laut Heinze die Nachwuchs-Förderung.

"Wir müssen wieder mehr Jugendliche finden, die bereit sind, ihr Leben dem Sport unterzuordnen", sagte Heinze.

Gerade die deutschen Mehrkampf- und Sprint-Meisterschaften in Inzell, die wenige vor der Wahlversammlung erstmals im Sommer ausgetragen wurden, zeigten einmal mehr, dass die Berliner Topstars Claudia Pechstein (40) und Jenny Wolf (33) national fast außer Konkurrenz laufen.

Lediglich die Erfurterin Stephanie Beckert (24) sowie Mehrkampf-Meister Moritz Geisreiter (24) aus Inzell und Sprint-Meister Samuel Schwarz (29) aus Berlin erreichen internationales Topniveau.

Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 setzt die DESG in der Führung neben Präsident Heinze weiter auf Kontuität und Erfahrung.

Stefanie Teeuwen als Vizepräsidentin Eischnelllauf und Schatzmeister Kurt Hertel wurden ebenfalls bestätigt.

Für den erkrankten Miroslaw Kulik wählte das Gremium den Dresdner Diplomökonomen Uwe Rietzle als "Vize" für den Bereich Short-Track. Der Sachse hatte bei den ST-Weltcups und der EM an der Elbe als Rennleiter fungiert.

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