Das Management von Claudia Pechstein berichtet eine Woche vor dem Auftakt des Prozesses, den die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin gegen die Verbände DESG und ISU führt, von angeblich neuen, entlastenden Fakten.

In einem Gutachten, das die ISU vor dem Landgericht München eingereicht habe, sei von ISU-Gutachter Giuseppe D Onofrio erstmals die Möglichkeit einer Blutanomalie bei Pechstein eingeräumt worden.

In dem Gutachten heiße es, "dass eine eventuell bei Frau Pechstein vorliegende, minimale stumme Erythrozytenanomalie die leichte, beständige und gleichbleibende Überproduktion der Retikulozyten erklären könnte", teilte das Management mit. Im Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS habe D'Onofrio noch behauptet, er könne eine Blutanomalie mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent ausschließen.

Als Folge wurde Pechstein für zwei Jahre gesperrt.

Am Donnerstag will sich Pechstein auf einer Pressekonferenz in Berlin zu dem Prozess äußern.

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