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Ronny Ackermann gewann bei Olympia 2002 zweimal Silber © getty

Der viermalige Weltmeister hakt Vanouver fast schon ab. Einzige Chance: Beim Konkurrenten läuft es auch nicht viel besser.

Chaux-Neuve - Das Duell gegen den Teamkollegen gewonnen, die Hoffnung trotzdem schon fast verloren.

Obwohl der viermalige Weltmeister Ronny Ackermann aus Dermbach im Kampf mit Olympiasieger Georg Hettich um das letzte Olympia-Ticket der deutschen Kombinierer einen Punktsieg gefeiert hat, glaubt der 32-Jährige kaum noch an seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver (12. bis 28. Januar).

"Auf den Olympia-Platz brauche ich nicht zu schauen, dafür sind die Leistungen zu schwach. Beim Weltcup in Schonach am nächsten Wochenende habe ich die letzte Chance. Dort muss es besser gehen, sonst mache ich mir wenig Hoffnung", sagte Ackermann.

Punktsieg gegen Hettich

Der enttäuschte Routinier landete beim Weltcup in Chaux-Neuve/Frankreich am Sonntag nur auf dem 18. Platz und verpasste wieder die Olympia-Norm, Kontrahent Hettich wurde allerdings nur 29.

"Das war nicht optimal. Das Laufen ging schwer. Es war ein hartes Rennen für mich", kommentierte Ackermann den Wettkampf.

Vier Tickets bereits vergeben

Vier Olympia-Tickets sind in der Nordischen Kombination bereits vergeben. Eric Frenzel, Tino Edelmann, Björn Kircheisen und Johannes Rydzek haben ihre Fahrkarte bereits sicher. Bundestrainer Hermann Weinbuch hat nur noch einen Platz für einen Ersatzmann frei.

Letzte Chance für Ackermann und Hettich ist nun der Wettkampf in Schonach (Sa., ab 11 Uhr LIVE), um die Olympia-Norm zu erfüllen.

Nominierung erst nach Schonach

Obwohl der Deutsche Olympische Sportbund bereits am kommenden Freitag seine Mannschaft für Vancouver bekannt geben wird, kündigte Weinbuch an, dass er erst nach dem Weltcup in Schonach den fünften Olympia-Starter nominieren will.

"Wer der fünfte Mann sein wird, entscheidet sich in Schonach. Den Weltcup wollen wir abwarten, um denjenigen mitzunehmen, dessen Formkurve am stärksten nach oben geht", erklärte Weinbuch.

Zumindest für Hettich wäre Vancouver die letzte Chance, noch einmal ins Rampenlicht zu kommen. Er hat bereits seinen Rücktritt nach Saisnende ngekündigt

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