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Björn Kircheisen gewann in Salt Lake City und Turin jeweils Silber mit der Mannschaft © getty

Als keiner mehr mit einem Sieg rechnet, zündet der Vizeweltmeister auf der Zielgeraden den Turbo. Das Wetter ärgert Ackermann.

Ramsau - Björn Kircheisen hat den von chaotischen Witterungsbedingungen geprägten Kombinierer-Weltcup in Ramsau gewonnen.

Der Vizeweltmeister aus Johanngeorgenstadt siegte im Dauerregen im Sprint einer Vierergruppe vor dem US-Amerikaner Bill Demong.

Platz drei ging an den Franzosen Jason Lamy Chappuis, Vierter wurde der Gesamtweltcup-Führende Anssi Koivuranta aus Finnland.

Am Anstieg vor der Zielgeraden schienen Kircheisens Siegchancen schon dahin, als er den Anschluss an das bis dato führende Spitzenduo verlor. Mit einem starken Schluss-Spurt schnappte sich der Deutsche dann aber doch noch den ersten Platz.

Springen abgebrochen

Zuvor war das Springen wegen irregulärer Windverhältnisse abgebrochen und der Langlauf nach den Ergebnissen des provisorischen Wettkampfsprungs vom Samstagvormittag gestartet worden.

Dies war besonders für Weltmeister Ronny Ackermann (Dermbach) bitter. Der Thüringer lag aussichtsreich auf Platz zwei, musste dann aber als 25. mit 2:12 Minuten Rückstand starten und belegte am Ende Platz 14.

Am Samstag hatte Ackermann seinen Sprung verpatzt und war zum Langlauf erst gar nicht angetreten.

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