Der geplante Streik der Nordischen Kombinierer bei der WM-Generalprobe in Oslo fällt aus. Weil bei einer Sitzung der Sportler keine Einigkeit erzielt werden konnte, soll nach dem Zieleinlauf des Langlaufrennens lediglich ein Plakat enthüllt werden. Vor allem die Amerikaner um Olympiasieger Bill Demong hatten sich gegen den Streik gestellt.

Nach dem Springen beim Weltcup-Finale führt das deutsche Team mit Georg Hettich, Johannes Rydzek, Eric Frenzel und Tino Edelmann mit 442,8 Punkten vor Olympiasieger Österreich (422,1). Damit nimmt das deutsche Quartett 28 Sekunden Vorsprung mit in den 4x5-km-Langlauf am Nachmittag.

"Es gibt keinen Streik, es gibt keinen Protest, wir wollen nur ein Zeichen setzen", sagte der viermalige Olympiasieger und Athletensprecher Felix Gottwald (Österreich). Die Kombinierer wollen gegen die Abwicklung der Olympia-Wettkämpfe in Vancouver bei völlig irregulären Bedingungen protestieren und fordern eine Aufwertung ihrer Sportart.

"Wir wollen eine professionelle Jury, mehr Preisgeld und ein besseres Standing für unsere Sportart", sagte der Österreicher Mario Stecher.

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