Der Internationale Skiverband FIS hat Verständnis für die Protestaktion der Kombinierer beim Weltcup-Finale in Oslo und denkt offenbar über personelle Änderungen in der Führungsspitze nach.

"Die Athleten sind frustriert und haben berechtigte Forderungen. Wir werden das genau analysieren und Entscheidungen treffen", sagte FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis.

Zuvor hatte es ein langes Gespräch mit dem im Weltverband für Skispringen und Kombination zuständigen Walter Hofer gegeben. Massiv in der Kritik steht offenbar vor allem der deutsche Renndirektor Ulrich Wehling, der auch für das Skandalspringen bei den Olympischen Spielen und weitere irreguläre Wettbewerbe zuständig war. Zum Thema personelle Änderungen sagte Lewis, "dass es jetzt noch zu früh ist, darüber etwas zu sagen".

Die Sportler hatten sich nach dem Teamwettbewerb gemeinsam hinter einem Plakat mit der Aufschrift "Botschaft an die FIS: Behandelt uns mit Respekt" versammelt. Ein ursprünglich geplanter Streik scheiterte am Veto der Amerikaner.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel