Die Konkurrenz scheint übermächtig, doch das Vertrauen in die eigene Stärke und die Erinnerung an das Wintermärchen 2005 weckt große Hoffnung.

Oberstdorf will die nordische Ski-WM zum dritten Mal ins Allgäu holen und blickt am Donnerstag (ab 18 Uhr) mit Spannung ins türkische Antalya, wo der Internationale Skiverband FIS die Titelkämpfe des Jahres 2015 vergeben wird.

Die sportlich wie organisatorisch erfolgreiche WM vor fünf Jahren gilt für die Marktgemeinde als Trumpf, doch die Konkurrenten - das polnische Zakopane, Falun in Schweden und das finnische Lahti - rechnen sich wohl zurecht große Chancen auf den Zuschlag aus.

Oberstdorf, das auch schon 1987 WM-Gastgeber war, hat aber den großen Vorteil, dass alle für die Wettkämpfe notwendigen Anlagen und Sportstätten schon vorhanden sind.

Die Großschanze ist traditionell erste Station der Vierschanzentournee, das für die WM 2005 eigens umgebaute Langlauf-Stadion am Ried hat sehr anspruchsvolle Loipen zu bieten - und steht bei der kommenden Tour de Ski im Programm.

Mit diesen Pfunden und einer herzlich-emotionalen Bewerbung will Oberstdorf nach dem Motto "Die Spur mitten ins Herz" die FIS überzeugen.

Deren Präsident Gian Franco Kasper hatte Oberstdorf vor fünf Jahren als "Mekka des nordischen Skisports" bezeichnet.

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