Das neue Wettkampf-Format Penalty Race testen die Nordischen Kombinierer am Samstag (Beginn 10.00 Uhr) in Lillehammer. Beim dritten Saison-Weltcup bestreiten Gesamt-Spitzenreiter Tino Edelmann aus Zella-Mehlis und seine Kontrahenten wie üblich einen Sprung von der Großschanze und danach einen 10-Kilometer-Lauf.

Im Gegensatz zum üblichen Gundersen-Wettbewerb, wo die Winterzweikämpfer den Lauf mit den im Springen ermittelten Zeitrückständen als Handicaprennen bestreiten, werden nach dem Springen des Penalty Race Strafrunden verteilt.

Nur die Springer, die in einem Spitzenweiten-Korridor landen, dürfen den anschließenden Massenstartlauf ohne Zusatz-Strafrunde bestreiten. Zu kurze Sprünge werden mit bis zu vier 150 Meter langen Strafrunden geahndet. Diese sind am Ende des 10-Kilometer-Laufes zu absolvieren.

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