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Patric Leitner (r.) und Alexander Resch gewannen 2002 Olympia-Gold © getty

Die deutschen Doppelsitzer untermauern in Calgary ihre Ausnahmestellung. Leitner/Resch gewinnen dank einer furiosen Aufholjagd.

Calgary - Die deutschen Rennrodler haben beim Weltcup-Auftakt in Calgary einen Doppelsieg durch die Doppelsitzer gefeiert.

Beim Rennen auf der Olympiabahn von 1988 siegten Patric Leitner/Alexander Resch nach zwei Läufen in 1:27,855 Minuten vor Andre Florschütz/Torsten Wustlich und kamen damit zu ihrem 33. Triumph im Weltcup.

Die Olympia-Zweiten Florschütz/Wustlich lagen nur 0,031 Sekunden zurück.

Der dritte Rang ging an die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber (0,184 zurück). Das dritte deutsche Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt kam nicht über Platz elf hinaus (0,792).

"Explosion" im zweiten Durchgang

Leitner/Resch lagen nach dem ersten Durchgang noch auf dem sechsten Platz, bevor sie eine erfolgreiche Aufholjagd starteten.

"Das war wie eine Explosion. Wir hatten nach dem Patzer im ersten Lauf richtig Wut im Bauch", sagte Resch.

Auch die Zweitplatzierten mussten die Leistung der Olympiasieger von 2002 anerkennen. "Wir wussten schon nach dem Training, dass Leitner/Resch nur sehr schwer zu schlagen sein werden. Aber unser Set-Up stimmt. Wir können mit dem Auftakt zufrieden sein", meinte Wustlich.

Auch Sieg im Challenge Cup

Beim Challenge Cup waren Leitner/Resch ebenfalls im Doppelsitzer erfolgreich.

Bei den Männern siegte Ex-Weltmeister David Möller vor Olympiasieger Armin Zöggeler (Italien). Bei den Damen setzte sich die Olympia-Dritte Tatjana Hüfner vor Vizeweltmeisterin Natalie Geisenberger durch.

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