Olympiasieger Felix Loch hat beim Viessmann Weltcup in Paramonowo seine Chance auf den Gesamtsieg gewahrt.

Mit einem zweiten Platz hinter Lokalmatador Albert Demtschenko auf der ersten russischen Kunsteisbahn 80 Kilometer vor den Toren von Moskau verkürzte der Vizeweltmeister vor dem Saisonfinale im lettischen Sigulda am kommenden Wochenende den Rückstand auf Weltmeister Armin Zöggeler von 65 auf 35 Punkte.

Der Italiener, der mit seinem zehnten Gesamtsieg zu Rekordhalter Markus Prock (Österreich) aufschließen würde, hatte in Paramonowo den ersten Lauf verpatzt und nur auf Rang zehn gelegen.

Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang schob er sich aber noch auf Rang fünf vor. Loch schob sich mit der zweitbesten Laufzeit noch vom vierten auf den zweiten Platz vor und verwies seinen Teamkollegen Andi Langenhan (Suhl) auf den dritten Rang.

Sollte Loch Zöggeler noch abfangen, beispielsweise mit einem Sieg bei einem vierten Rang des Italieners, würde auch der dritte Gesamtweltcup an die deutschen Rodler gehen.

Am Samstag hatten bereits die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt und Weltmeisterin Tatjana Hüfner vorzeitig die Gesamtwertung für sich entschieden.

Bei den Frauen riss allerdings nach 13 Jahren und 105 Rennen die deutsche Erfolgsserie, als Hüfner nach groben Patzern im zweiten Lauf vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen war und die Kanadierin Alex Gough triumphiert hatte.

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