Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Hüfner aus Oberwiesenthal hat das Weltcup-Finale der Rodlerinnen im lettischen Sigulda gewonnen und sich damit für ihren enttäuschenden vierten Platz vor Wochenfrist im russischen Paramonowo revanchiert.

In einem starken zweiten Lauf verdrängte die 27-Jährige die russische Europameisterin Tatjana Iwanowa mit Bahnrekord noch von der Spitze. Platz drei belegte Anke Wischnewski, Sechste wurde Natalie Geisenberger.

Hüfner stand bereits seit ihrem vierten Platz in Paramonowo, wo die Kanadierin Alex Gough die Erfolgsserie der deutschen Rodlerinnen nach 105 Siegen beendet hatte, als Gesamtsiegerin im Viessmann Weltcup fest.

In der Weltcup-Endabrechnung komplettierten Geisenberger und Wischnewski auf den Plätzen zwei und drei das deutsche Podest.

Olympiasieger Felix Loch hatte dagegen am Samstag seinen ersten Triumph im Gesamt-Weltcup verpasst.

Der 21-Jährige aus Berchtesgaden musste sich in Sigulda mit Platz 14 begnügen und landete in der Endabrechung auf Platz zwei hinter dem Italiener Armin Zöggeler.

Der Routinier verwies in Sigulda den Russen Albert Demtschenko und den Letten Martins Rubenis auf die Plätze zwei und drei.

Für die deutschen Männer war es das schlechteste Resultat des gesamten nacholympischen Winters.

Jan Eichhorn wurde als bester Deutscher Siebter. Andi Langenhan fuhr auf Rang zehn vor dem elfplatzierten Ex-Weltmeister David Möller. Johannes Ludwig wurde 13. vor Loch.

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