Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere den WM-Titel gewonnen und damit zu seinem Idol Georg Hackl aufgeschlossen.

Der 22-Jährige aus Berchtesgaden wurde bei den Titelkämpfen in Altenberg seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän vor dem Russen Albert Demtschenko und Titelverteidiger Armin Zöggeler aus Italien durch.

Der Oberhofer Johannes Ludwig wurde Vierter vor seinen Teamkollegen Andi Langenhan (Zella-Mehlis) und David Möller (Sonneberg).

Loch, der bereits 2008 als jungster Rodler der Geschichte und 2009 WM-Gold gewonnen hatte, unterstrich im anspruchsvollen Eiskanal mit Bahnrekord im ersten Lauf seine momentane Ausnahmestellung.

Der Sohn von Bundestrainer Norbert Loch hatte zuvor schon fünf von sieben Weltcuprennen gewonnen und steht kurz vor dem Triumph im Gesamtweltcup. Damit würde Loch in die Fußstapfen des dreimaligen Weltmeisters Hackl treten, der vor 22 Jahren als bislang letzter deutscher Rodler die Kristallkugel gewonnen hatte.

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