Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) haben in einem Herzschlagfinale ihren zweiten Weltcupgesamtsieg in Folge ganz knapp verpasst.

Nach dem zweiten Platz beim letzten Saisonrennen im russischen Paramonowo fehlten dem "Bayern-Express" in der Endabrechnung lediglich zehn Punkte auf die Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger aus Österreich.

"Wir haben es für die Zuschauer noch einmal spannend gemacht, deswegen fühlen wir uns auch als Gewinner", sagte der Berchtesgadener Wendl.

Schon ein Sieg in Paramonowo hätte zur erfolgreichen Titelverteidigung im Gesamtweltcup gereicht.

Denn die zuvor scheinbar uneinholbar in Führung liegenden Linger-Brüder zeigten im Saisonfinale Nerven und landeten nach einem völlig verpatzten ersten Lauf am Ende nur auf Rang sechs.

Allerdings konnten sich die Weltmeister auf ihre Landsmänner Peter Penz/Georg Fischler verlassen, die mit ihrem Sieg auf der ersten russischen Kunsteisbahn dem deutschen Duo einen Strich durch die Rechnung machten.

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