Maria Höfl-Riesch hat beim ersten Training für die Kombinations- und die Spezialabfahrt bei der Ski-WM im österreichischen Schladming Platz 17 belegt.

Die Partenkirchnerin kam mit der Piste "Streicher" auf der Planai nicht zurecht und sagte nach der Fahrt: "Richtig angefreundet habe ich mich mit der Strecke noch nicht." Die Bedingungen seien zu unterschiedlich gewesen, fügte sie hinzu und bemängelte: "Vom Tempo her ist das keine Abfahrt. Der Schnee ist langsam und es sind viele Kurven drin."

Schnellste im wenig aussagekräftigen ersten Training war Regina Sterz aus Österreich (1:53,44 Minuten) vor Lotte Smiseth Sejersted (Norwegen/+0,46 Sekunden) und Fränzi Aufdenblatten (Schweiz/+0,51). Höfl-Riesch, die im ersten Training für gewöhnlich nie voll fährt, lag 2,64 Sekunden zurück.

Veronique Hronek aus Unterwössen, die im Super-G am Dienstag kurz vor dem Ziel ein Tor verfehlt und damit eine Medaille verpasst hatte, war 2,87 Sekunden langsamer als Sterz, Gina Stechert (Oberstdorf) nach einer verpatzten Fahrt 7,85 Sekunden.

Die Spezialabfahrt findet am Sonntag statt (11 Uhr), bereits am Freitag wird die Super-Kombination aus einer verkürzten Abfahrt und einem Slalom-Durchgang gestartet (10/14 Uhr).

"Das ist möglicherweise meine größte Medaillenchance", sagte Höfl-Riesch nach dem ersten Trainingslauf, "aber auch da braucht man zwei ordentliche Läufe. Ich hoffe, dass am Freitag was geht."

Ihr Ausscheiden nach nur 21 Sekunden im Super-G habe sie abgehakt, versicherte sie.